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Netzwerk Onkologie (NO)

Therapiebegleitende Darstellung des Versorgungsalltages in der integrativen Onkologie

Einleitung

Das Netzwerk Onkologie ist ein Zusammenschluss von Kliniken, Ambulanzen und Arztpraxen mit dem Ziel der strukturierten Erfassung aller diagnostischen Tumordaten und der im Laufe einer Tumorerkrankung durchgeführten Therapien. Durch die Vernetzung bietet das Netzwerk eine technische und inhaltliche Plattform zur standardisierten Erfassung von klinischen Registerdaten sowie zur gemeinsamen Durchführung von Beobachtungsstudien.
Neben den onkologischen Verlaufsdaten werden zusätzlich alle tumorbezogenen komplementärmedizinischen Therapien, z.B. die sogenannten Zusatztherapien der Anthroposophischen Medizin wie Kunsttherapie, pflegerische Anwendungen, Heileurythmie und Psychotherapie systematisch dokumentiert. Darüber hinaus wird ein umfangreicher Katalog zur Erfassung der Misteltherapie und ihrer Nebenwirkungen erstellt. Damit kann der Stellenwert komplementärmedizinischer und integrativer Therapiekonzepte im Rahmen der Krebsbehandlung in den Netzwerkzentren im Sinne der Versorgungsforschung kontinuierlich evaluiert werden. 

Ziel

Ziel ist neben dem Aufbau eines  Netzwerkes zur Versorgungsforschung im Bereich der integrativen Onkologie die Etablierung einer Qualitätssicherung und die Erhebung von Unbedenklichkeits-, und Outcome-Daten zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung integrativer Therapiekonzepte. Ein Schwerpunkt liegt auf der Evaluation der Misteltherapie als begleitende Behandlung zu Chemo-, und Strahlentherapie, bzw. als Monotherapie.

Methode

Als technische Grundlage für die Tumordokumentation im Rahmen des Netzwerkes Onkologie dient die im Jahre 1999 am Forschungsinstitut Havelhöhe (FIH) entwickelte Dokumentationssoftware QuaDoSta (Qualitätsmanagement, Dokumentation und Statistik). Die Entwicklung dieser Software erfolgte aufgrund der geringen Flexibilität und der mangelhaften Kompatibilität vieler zum damaligen Zeitpunkt am Markt verfügbarer Systeme. Die Erfassung basiert auf der "Basisdokumentation für Tumorkranke" (BDT) der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Dokumentationsstandard der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT).

Projektleiter

Dr. Friedemann Schad
Forschungsinstitut Havelhöhe (FIH) gGmbH
am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe
Kladower Damm 221
14089 Berlin
Tel.: 030/36501-456
fschad@havelhoehe.de

Hinweis: Es liegt ein positives Votum der Berliner Ärztekammer vor.
Sollten Sie Interesse haben an diesem Projekt als Zentrum mitzuarbeiten, wenden Sie sich bitte an:

Projektkoordination

Antje Merkle (ehem. Happe)
Forschungsinstitut Havelhöhe (FIH) gGmbH
am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe
Kladower Damm 221
14089 Berlin
Tel.: 030/36501-626
Fax: 030/36501-279
amerkle@havelhoehe.de